Der Erfolg und die Annehmlichkeiten beim Vaporisieren sind von mehreren Faktoren abhängig. Neben der prinzipiellen Güte des Vaporizers selbst, ist vor allem die korrekte Temperatureinstellung elementar für die vollständige Lösung der gewünschten Inhaltsstoffe aus dem zu verdampfenden Material. Leider bietet nicht jeder Vapo die Möglichkeit zur exakten Einstellung des Hitzegrades, was – in Verbindung mit teils höchst unterschiedlichen Verdampfungspunkten – gelegentlich zu Entäuschungen beim Anwender bzgl. des Wirkungsgrades führen kann. Wer vorrangig auf nur einen Wirkstoff Wert legt, der sollte sich bereits vor Anschaffung des Vaporizers über die benötigten Temperaturen informieren.
Im Folgenden nun ein kleiner Auszug aus der oben verlinkten Liste. Wir beschränken uns an dieser Stelle auf die am häufig gefragtesten Kräuter:
Kamille – ca. 100C
Goldrute – ca. 100C
Lavendel – ca. 100C
Pefferminz – ca. 100C
Passionsblume – ca. 100C
Johanniskraut – ca. 100C
Thymian – ca. 100C
Tabak – ca .150C
Fenchel – ca .175C
Hanf – ca .200C
Baldrian – ca .200C
Wer beim Verdampfen des Häufigeren einmal Hustenreizungen durch den Dampf verspührt, kann dies u.U auf zu hohe voreingestellte Temperaturen zurückführen. Eine kleine Herabregelung hilft in diesen Fällen oftmals weiter.
Vaporizer stellen für viele Anwender in erster Linie ein Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung bei. Bis vor einiger Zeit war das eine eher mühsame Angelegenheit. Die gängigen (meist für medizinische Zwecke konzipierten) Verdampfer waren zunächst einmal extrem teuer und auch kaum transportabel. Hier schufen zunächst günstige und vor allem
handliche mobile Vapos Abhilfe.
Bunte Auswahl an elektrischen Zigaretten
Doch erst die zunehmenden Restriktionen, die unsere “moderne” Welt den Raucher auferlegte (allen voran die Verbannung der Aschenbecher aus ihrem ureigensten Habitat – den Kneipen und Gaststätten) schufen eine neue Form des Bedarfs, der von der Industrie dankbar aufgenommen wurde: dem allzeit-bereiten, extrem handlichen und einfach zu bedienden Mini Vaporizer für den schnellen Zug im nicht-heimischen Umfeld: die elektrische Zigarette.
Im Prinzip handelt es sich dabei um keine Technik, die sich im Wesentlichen von der in “großen” Vaporizern Anwendung findenden unterscheidet. Auch hier wird der Inhaltstoff sanft verdampft und eben nicht verbrannt. Die Zuführung erfolgt bei den meisten Modellen über sogenannte “Tanks”: Kleine Depots, die entweder nachgefüllt oder komplett ausgetauscht werden können. Darin befinden sich die “Liquids”, die je nach Variante über viel, weniger oder sogar gar kein Nikotin verfügen. Letzteres macht es dann sogar entwöhnten Rauchern möglich, weiterhin ihrem Gusto nachgehen zu können.
Stark im Kommen: nikotinfreie Liquids
Ähnlich wie es Raucher z.B von gängigen Wasserpfeifen Tabak Sorten gewohnt sind, können die Liquids auch in unterschiedlichen Aromen erworben werden. Die Palette reicht hierbei von Fruchtaromen wie Apfel, Banane oder Pfirsich, über Naschzeugs wie Schokolade oder Pina-Colada, bis hin zu klaschischen Tabak-Noten wie vor allem Virginia, Cubanna oder Maduro Cigar. Letztere dürften vor allem für Pfeifentabakfreunde und Zigarrenfans interessant sein.
Bei allen Vorteilen, die ein professioneller Vaporizer aus den oberen Preisklassen für den Nutzer in Sachen Effektivität mit sich bringen: einfach zu tranportieren sind nur die wenigsten High-End Vaporizer. Das scheitert zunächst an einer gewissen Unhandlichkeit der Geräte, aber nicht zuletzt auch an der nicht an allen Orten bzw. Gelegenheiten verfügbaren Stromversorgung, die von den meisten Vapos benötigt wird. Ein guter Grund also, sich nach Alternativen umzusehen, die im Optimalfall folgende Merkmale aufweisen können:
geringes Gewicht – man will sich ja schließlich nicht ins Koma schleppen
handliche Abmessungen – praktisch für Rucksack und Reisetasche.
Verzicht auf elektrische Funktionsweise – hier empfehlen sich Geräte mit Gas- oder Batteriebetrieb
genaue Temperaturregulierung – was vielen manuellen Vapos leider fehlt
handlich – aber auf eine Steckdose angewiesen: der Vapir One.
Um die größten Hoffnungen gleich mal zu zerstreuen: den perfekten Komprosmiss gibt es nicht. Zwar sind mittlerweile genügend mechanische Verdampfer auf dem Markt, die den ersten drei Punkte gerecht werden, in Sachen Präzision können diese Geräte jedoch oftmals nicht mit professionellen Vaporizern – die oftmals primär für medizinische Aufgaben konzipiert wurden und über eine entsprechende Elektronik verfügen – mithalten. Als Kompromisslösungen bzw. für Notfälle können billige Vaporizer jedoch genau so gut herhalten.
Gasbetriebener Pocket-Vapo (Video unten).
Wer hauptsächlich gängige Kräuter einer bestimmten Sorten verdampfen will und das Gerät der Wahl die dafür nötige Temperatur entwickeln kann, spricht nichts gegen die Nutzung mechanischer Vaporizer. Für abwechslungsfreudige Dampffreunden, die gerne mal mit verschiedenen Kräutern experimentieren, empfiehlt sich allerdings auf alle Fälle ein frei justierbares Gerät…eine Eigenschaft, die den meisten analogen Vapos leider fehlt.
Die Anschaffung eines hochpreisigen Vaporizers macht eigentlich nur dann wirklich Sinn, wenn man sich halbwegs sicher sein kann, das Gerät auch wirklich über einen längeren Zeitraum nutzen zu wollen. Für ein Nur-mal-eben-ausprobieren oder ein mal-antesten-evtl-ist-es-ja-genau-das-meine sind die wirklich hochwertigen Verdampfer einfach zu teuer und der Wiederverkaufswert nach Benutzung deutlich geringer. Eine Rückgabe bereits gebrauchter Vapos im Laden ist zudem meist nicht möglich.
Deshalb wird gerade Einsteigern häufig geraten, sich zunächst an billige Vaporizer oder auch portable Geräte zu orientieren, die allerdings in den meisten Fällen ebenfalls nicht gerade günstig zu nennen sind und darüber hinaus oftmals nicht die Präzision eines Aromed oder Volcano erreichen. Und gerade der genaue Verdampfungspunkt ist eigentlich das K.O Kriterium bei der Anschaffung eines Vaporizers.
Noch eine Schippe billiger kommt man weg, wenn man sich auf Wasserpfeifenaufsätze verlegt, die einfach in eine möglicherweise bereits vorhandene Bong (Glaswasserpfeife) aufgesetzt werden kann. Eine Metallhaube oder ein Glaskörpfer schützt die Bowl der Bong dabei vor direktem Kontakt mit Flamme des Feuerzeuges bzw. vor der Verbrennung der Kopffüllung. Perfekt ist dies mit Sicherheit nicht zu nennen, allerdings können gerade entwöhnungswillige Raucher sehr schnell erörtern, ob das Prinzip des Verdampfens eine akzeptable Alternative zum klassichen Rauchen darstellen kann.
Bekannt sind in dieser Hinsicht vor allem folgende Modelle:
Preislich liegen diese Aufsätze in den meisten Vaporizer Shops zwischen 20 und 30 Euro, also nochmal deutlich unter den üblichen Vapo-Einsteigergeräten.
In den letzten Wochen haben uns viele neue und interessante Vaporizer mechanischer wie elektronischer Art erreicht. Nach eingehender Prüfung der verschiedenen Modelle haben wir nun ein extragroßes Update unserer Vaporizerdatenbank durchgeführt.
Lauch Box
Neben zahllosen neuen Modellen wie etwa der Launch Box von Magic Flight haben wir auch sämtliche alten Artikel zu den verschiedenen Vaporisatormodellen überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht.
Nachdem der Markt der Vaporisatoren mittlerweile von immer mehr billigen Nachahmerprodukten aus Fernsot überschwemmt wird möchten wir heute die immer wieder gestellte Frage nach wirklich relevanten Qualitätsmerkmalen zu beantworten versuchen.
Welche Unterschiede bestehen wirklich zwischen Einstiegsvaporizern im nioedrigen zweistelligen Bereich und den Hochpreismodellen der Klasse AroMed und Volcano? Der erste wichtigste Qualitätsunterschied findet sich meist schon in der Grundausstattung der Vaporisatoren. Während bei hochwertigen Modellen Merkmale wie eine Fernbedienung, eine komplette Startausstattung für flüssige wie feste Materialien und weiteres zusätzliches Zubehör absolut normal sind enthalten die kleinen Einsteiger Vaporizer meist kaum mehr als den Vaporisator selbst.
Neben der Ausstattung ist ein weiteres wichtiges Merkmal die Verarbeitung. Während bei hochwertigen Vaporizern die einzelnen Bauteile leicht zerleg- und damit reinigbar sind stellt dies bei Billigmodellen oft ein Problem dar. Auch Verarbeitungsmängel wie scharfe Kanten, unsaubere Schliffe oder Dichtigkeitsprobleme treten bei Einstiegsmodellen natürlich erheblich öfter auf als bei hochpreisigen Varianten.
Der wichtigste Punkt aber ist der Vorgang der Vaporisation selber. Hierbei kommt es auf absolute Genauigkeit an damit aus dem Verdampfen nicht doch ein Verschmoren und somit der eigentliche Vorteil des Vaporizers gegenüber einem normalen Rauchgerät ad absurdum geführt wird. Leider weichen besonders billige Vaporizer manchmal doch recht deutlich von der gewünschten Zieltemperatur ab – ein Umstand der absolut nicht akzeptabel ist.
In Anbetracht dieser Umstände empfehlen wir unseren Lesern natürlich die Invesition in einen möglichst hochwertigen Vaporisator. Da besonders in der heutigen Zeit aber nicht jeder dazu in der Lage ist die dafür benötigten Summen in ein Hobby wie das Rauchen zu investieren möchten wir zum Abschluß aber dennoch beruhigen: auch ein billiger Vaporizer ist im Normalfall immer noch wesentlich gesundheitsschonender als jedes andere klassische Rauchgerät.
Wie angekündigt widmen wir uns ab heute den derzeit erhältlichen Einstiegsvaporizern. Doch bevor wir uns beim nächsten mal den ersten “echten” Vaporizern, also solchen mit elektronischer Steuerung, widmen möchten wir heute das breite Feld an mechanischen Vaporizer Ersatzprodukten etwas näher in Augenschein nehmen.
Es gibt eine Vielzahl an Produkten die damit werben eine Vaporisation des zu rauchenden (bzw eben nicht zu rauchenden) Materials vorzunehmen. Mit Preisen zwischen 10 und 30 Euro bewegen sich diese Artikel deutlich unter dem Einstiegspreis selbst der günstigsten elektronischen Vaporisatoren. Können sie ihr Versprechen also wirklich halten oder handelt es sich bei diesen “Vaporizern” nicht eher doch um einfach Pfeifen im Vaporisator Schreckputz?
Wichtig ist zu wissen, dass es durchaus mechanische Lösungen gibt die eine Vaporisation ermöglichen. Positiv stechen hierbei etwa der Eagle Bill Shake ‘n’ Vape oder auch der Vaporstar Bong Vaporizer hervor. Auch mit ähnlichen Produkten wie dem Vapo2 – Smoke Bubble Vaporizer kann man durchaus gute Ergebnisse erzielen. Das größte Problem hierbei ist das Treffen des richtigen Temperaturbereiches. Und genau hier liegt auch die größte Schwäche mechanischer gegenüber elektronischer Lösungen.
Während ein elektronischer Vaporizer je nach Qualität mehr oder weniger exakt auf die korrekte Verdampfungstemperatur eingestellt werden kann bleiben beim mechanischen Vaüporizer durch die manuelle Zufuhr von Wärme suboptimale Ergebnisse nicht aus. Man kann mit dem Feuerzeug einfach nicht genau die Temperatur erreichen und halten die ein optimaler Verdampfungsvorgang benötigt.
Abschliessend bleibt zu sagen, dass mechanische Vaporizer eine zufriedenstellende Alternative für wenig Geld sind. Einen echten elektronische Vaporizer können sie aber nicht ersetzen. Mehr zu den verschiedenen mechanischen und elektronischen Vaporizern finden Sie auf unserer Homepage.
Vaporizer bzw Vaporisatoren sind dabei ein immer breiteres Marktspektrum zu erobern. Dies liegt auch und vor allem daran, dass mit den dank höheren Stückzahlen sinkenden Preisen der Vaporizer auch für den kleineren Geldbeutel langsam erschwinglich wird. Gleichzeitig drängen immer mehr Anbieter in den Markt und sorgen so für stärkeren Kostendruck.
Nichsdestoweniger gehören hochwertige Vaporizer immer noch eher zum Luxusgut als zur Massenware. Sowohl der AroMed Vaporizer als auch der Volcano Vaporizer, welche wir beide schon auf unserer Mutterseite vorgestellt haben, gehören in diese Kategorie. Beide bilden derzeit mit das Beste was an Vaporizern für den Privatgebrauch erhältlich ist, ermöglichen ein breites Spektrum an Anwendungen dank vielfältigem erhältlichem Zusatzubehör und liefern beste Verdampfungsergebnisse. Beide gehören aber auch preislich zum oberen Segment.
Die Frage die sich nun stellt ist natürlich: muss man wirklich 300+ Euro ausgeben um einen adäquaten Vaporizer für den Heimgebrauch zu erwerben. Wenn man nicht bereit ist eine Kompromiss beim Dampfvolumen, der Temperaturbandbreite, der Verarbeitungsqualität und der Hapütik einzugehen müssen wir diese Frage wohl leider mit JA beantworten.
Nichtsdestoweniger gibt es aber Alternativen, die zwar nicht in allen Belangen mit den Flaggschiffen mithalten können, für den durchschnittlichen Heimanwender aber dennoch genügen. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir uns deshalb intensiv in diesem Blog und auf unserer Mutterseite den verschiedenen Vaporizern der mittleren und unteren Preiskategorie widmen und Ihnen selbige mit Vor- und Nachteilen ausgiebig vorstellen.
Im Prinzip gleich zu einem Luftbefeuchter, aber in den letzten Jahren verstärkt auch in der medizinischen Anwendung zur Inhalation von Heilkräutern anzutreffen, haben Vaporizer mittlerweile auch als alternative “Rauch”-Geräte eine breite Anhängerschaft gewonnen.
Beim Vaporizing (oder Phytoinhalation) werden im Gegensatz zum Rauchen in der z.B Peife die Inhaltsstoffe nicht in Verbindung mit einer Reihe von Schadstoffen mittels Verbrennung , sondern durch eine möglichst exakte Annäherung der Temperatur an den Verdampfungspunkt der gewünschten Substanz, aus den Trägersubstanzen gelöst. Dies ermöglicht eine relativ sanfte Aufnahme.
Die Verdampfungstemperaturen der einzelnen Stoffe sind hierbei höchst unterschiedlich. Während z.B Eukalyptus bereits ab 130°C zu den Zustand zu wandeln beginnt, benötigen andere Pflanzen wie z.B der Thymian schon 190°C zur Verdampfung.
Ebenso unterschiedlich sind die erhältlichen Vaporizer. Einfache, teils auch portable Geräte findet man schon in den unteren Preisklassen.
Wer jedoch Wert auf Langlebigkeit und präzise Temperatursteuerung kommt an fortgeschrittenen Modellen kaum vorbei. Bei dauerhafter und/oder therapeutischer Anwendung sollte dann schon ein Profi-Vaporizer her.